Gemeinsam wollt ihr ...

 
... kollektive Ziele erreichen?
... nachhaltige Strategien entwicklen?
... körperintegrierende Haltung aufbauen?
... gesellschaftskritische Resilienz praktizieren?

 

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Emanzipatorische Perspektiven

auf Burnout, Resilienz und Körper

Seminare
Coaching
Vorträge für
selbstorganisiert-arbeitende
zivilgesellschaftlich-engagierte
Gruppen
Vereinigungen
Organisationen

Seminare

In den Seminaren rund um das Thema des langfristigen enagierten Arbeitens behandeln wir jeweils verschiedene Aspekte wie Überforderungsmechanismen (Burnout), Ressourcennutzung (Resilienz), Wahrnehmungsstärkung (Körper) oder Strategieentwicklung und Konfliktlösung (Prozessbegleitung). Dabei passen wir die genauen Inhalte gerne eurem Anliegen und eurem Standpunkt an. Unser Methodenrepertoire besteht auf reflektiven, systemischen, körperintegrierenden, machtkritischen, interaktiven und modell-analytischen Ansätzen.

Wie läuft es ab? - Ihr schreibt uns, wir kommen zu euch, entweder online oder live. Ihr könnt die Formate stunden- oder tageweise sowie einzeln oder modular-verknüpft buchen. Das Honorar für uns wählt ihr entsprechend eurer Organisationsform aus unserer gestaffelten Tabelle aus. Diese schicken wir euch beim Erstkontakt zu.  

 

 

Resilienz in Krisenzeiten

Zur emazipativen Praxis und Theorie der Selbst- und Gruppenfürsorge

Selbstfürsorge [meist Selfcare] wird als individualisierte Praxis verkauft, in der sich v.a. weiße, wohlständische Menschen in ihrer Freizeit von den Strapazen ihres privilegierten Lebens erholen. Entsprechend haben viele zivilgesellschaftlich engagierte Menschen Widerstände etwas Gutes für sich selbst zu tun. Sie machen einfach weiter ihre Arbeit im Anblick der vielen Herausforderungen und Notlagen. Erholung und Selbstzuwendung haben allerdings einen hohen subversiven Wert, besonders während Krisen. Erst durch Stillwerden und Reflexion können bestehende dysfunktionale Systeme angegangen werden. Auch darf die neoliberale Vorstellung von Resilienz als rein persönliche Aufgabe überwunden werden. Kollektive und gesellschaftliche Kräfte müssen mitgedacht werden.
Im Seminar nehmen wir uns Zeit, um uns unseren Einstellungen, Denk- und Verhaltensmustern zuzuwenden, welche uns im Weg stehen. Wir fragen: Welche Bedeutung hat kritische Selbstfürsorge für unsere Praxis? Wie kann Gruppenfürsorge gelebt werden? So werden wir Methoden der Selbst- und Gruppenfürsorge ausprobieren, sowie diese mit unserem politischen Engagement verknüpfen.

Langfristig aktiv sein

Emanzipatorische Perspektiven auf Burnout und Resilienz

Dieses Überblicks-Seminar verbindet kompakt die Erfahrung über Burnout-Mechanismen mit Resilienz-Strategien für engagierte Menschen in einem zivilgesellschaftlich Kontext.
Ziel ist die Einführung und Sensibilisierung für persönliche, gruppendynamische und gesellschaftliche Mechanismen und Strategien von und gegen Stresserleben, Dauerstress und Burnout. Impulse und Diskussionen dienen der Sichtbarmachung von individuellen und kollektiven Ansätzen. Theoretischer Input zu den Konstrukten Resilienz, Stress und Burnout erweitert ein kritisches Verständnis. Psychologische und gesellschaftskritische Theorien sowie Erfahrungswissen aus Bewegungen (Feminismus, BiPoC, Freiraum-Bewegung, Behinderten-Bewegung) werden für Denkansätze genutzt. Durch Praxisbeispiele und Erfahrungen der Teilnehmenden wird der Workshop interaktiv mitgestaltet und Bewältigungsstrategien sowie Handlungsperspektiven für die eigene politische Praxis sichtbar.

Burnout ist politisch

Ursachen erkennen, verstehen und vorbeugen

Zivilgesellschaftliche Arbeit und Engagement verlangen viel Kraft und Ausdauer. Zusätzlich zu den fordernden, inhaltlichen Themen mit sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen kommen in unseren Arbeitsgruppen (zwischen)menschliche Dynamiken sowie persönliche (Grund)Bedürfnisse dazu. PÄNG!

Um ein besseres Verständnis für überfordernde Situationen und leistungsorientierte Muster zu erlangen, bedarf es kritischer Räume, in denen sowohl eigene als auch systemische Wirkmechanismen hinterfragt werden. Stress oder Burnout ist kein individuelles Problem fehlenden Durchhaltevermögens. Es ist ein Potpourri aus psychischen, physischen, gruppendynamischen, weltanschaulichen und aktuellen gesellschaftlichen Faktoren. Im Workshop finden wir methodische Sichtweisen und Lösungsansätze für diese Themen. Dazu werden wir uns austauschen, reflektieren und strategische Werkzeuge für die eigene Praxis aneignen, um bewusste Arbeitsorte zu kreieren. Auch gibt es ein paar spannende Inputs für euch.

Körper sind politisch

Wirksamkeit stärken und Diversität einladen

Als Ausdruck von Ästhetik und Widerstand, als Kristallisationspunkt von Normen und Bewertungen sowie als Ort der Erfahrung: Unser Körper ist stets anwesend. So ist er auch ein Teil von Arbeitskontexten, emanzipatorischen Bildungsprozessen und zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Persönliche sowie gesellschaftliche Themen werden durch den Körper erfahren, gedacht, gezeigt und gelebt.

Wir stärken die Kompetenz im Umgang mit Körpern in unseren (bildungs)politischen Settings. Dazu werden wir eure Erfahrungen einsammeln und Praktiken ausprobieren, die sich zwischen Freude und Erkenntnis bewegen. Gleichzeitig werden wir gemeinsam reflektieren, welche Rahmenbedingungen, Überlegungen und Ansätzen hilfreich sind, um über den Körper gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen, einzubeziehen und diese zu verarbeiten. Gemeinsam erfahren wir eine Aufwertung des Körpers als Ort der Auseinandersetzung.

Sand im Getriebe

Supervision & Prozessbegleitung für ein nachhaltiges, langfristiges Engagement

Eure Gruppe dreht sich im Kreis und ihr versteht nicht wo das Problem liegt? Ihr wollt dringend eure Strukturen verändern, wisst aber nicht genau, wo ihr ansetzten sollt? Oder habt ihr bereits einen vollen Methodenkoffer, reflektiert regelmäßig eure Dynamiken, kommt jedoch trotzdem euren politischen Zielen nicht näher? Wir unterstützen euch dabei zu verstehen, wo es hakt. Dabei begleiten wir euch, eure Bedürfnisse und Problemstellungen zu differenzieren und zu präzisieren. Bei den Lösungsansätzen gehen wir die ersten Schritte gemeinsam, so dass ihr im Anschluss selbst wisst, was ihr braucht und könnt, um eure strategischen Ziele zu verfolgen. Ihr entscheidet wie lange und wie intensiv Ihr unsere Begleitung wünscht.

 

 

Herangehensweise

Wir sehen Individuen, Gruppen und Gesellschaften in stetiger wechselwirkender Beziehung miteinander verbunden. So betrachten wir in der Auseinandersetzung mit Burnout und Resilienz immer alle drei Ebenen. Ob eine davon in eurem Format stärker hervorgehoben werden soll, entscheidet ihr.

 

 

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Langfristig aktiv sein

"Wow! Ein breiter Überblick über das Thema, dazu ganz konkrete Methoden und ein ehrlicher, wohlwollender Austausch. Und wirklich tolle Moderation und Einfühlungsvermögen. Capeau - und dies in einem digitalen Setting!

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Burnout ist politisch

"Ich fand den Austauschraum in Kleingruppen sehr wichtig und wertvoll. So viele tolle Perspektiven und Gespräche! Super spannend! Wieviel wir eigentlich schon wissen und schon gelernt haben!

Resilienz in Krisenzeiten für FLINTA*

"Der Workshop mit Mariola und Nele hat sich selbst wie Selfcare angefühlt. Dabei war kein Moment langweilig und es gab viele abwechslungsreiche Methoden, Inputs und Reflektionen. Danke für diesen wichtigen Raum!

Langfristig aktiv sein

"If it is not fun - it is not sustainable. Danke für diesen Satz!

Burnout ist politisch

"Nele und Mariola sind sehr achtsam mit allen Leuten. Sie gehen gut auf die verschiedenen Bedürfnisse ein - es gibt keinen Druck.

Resilienz in Krisenzeiten für FLINTA*

"Ich habe eine neue Perspektive auf die Begriffe Selfcare und Resilienz gewonnen und ein paar ganz praktisches Übungen für meinen Alltag.

 

 

Teamerinnen

Wir sind ein Team aus zwei Personen: Weiß, Pronomen "sie" , 30-40 Jahre, able-bodied, pan,  Working-Class- & Poverty-Class-Akademikerinnen, teilweise Migrationsgeschichte, teilweise neurodivers, teilweise Klinikerfahrung, teilweise in Elternschaft.

 

 

Mariola

Zur Findung einer sinnstiftenden Berufung entschied ich mich nach meiner Tätigkeit als ausgebildete Medienkauffrau im Vertriebsmanagement eines Neven DuMont Tochterunternehmens für das schlichte Leben einer Psychologiestudentin. Meine langjährigen Erfahrungen in urbanen sozial-engagierten Gruppen und stipendiatischen Tätigkeiten an der Rosa-Luxemburg-Stiftung bewegten mich im Rahmen meiner Masterarbeit zum Thema Burnout im politischen Engagement zu forschen. Ich unterstütze Aktivist*innen und halte bildende Workshops hierzu seit 2015. In meine Arbeit als (Gruppen)Supervisorin lasse ich neben vielschichtigem Methodenwissen gerne Praktiken bewegungsbasierter künstlerischer Ausdrucksarbeit mit einfließen. - Ich liebe die Arbeit mit Gruppen. So bestrebe ich Kollektive und Individuen durch Freude an radikaler Reflexion und konstruktiver Ehrlichkeit im Inneren zu stabilisieren.

Nele

Ursprünglich aus dem Ingenieurswesen kommend tauschte ich die inhaltliche und organisatorische Arbeit als Projektleiterin im Bereich Erneuerbare Energien gegen die Begleitung von Menschen - als Privatpersonen und als tätige Personen in zivilgesellschaftlich engagierten Gruppen. Dabei schöpfe ich aus dem Erfahrungsschatz verschiedenster Kollaborationen und Aktionsformen, in welchen ich in unterschiedlichen Lebensphasen mitarbeiten durfte. Prägend ist dabei auch meine Arbeit als Organisational Resilience Coach, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Körpertherapeutin im Bereich Critical Somatics. Ich liebe es, Verknüpfungen zwischen gesellschaftlich relevanten Themen, persönlicher Entwicklung und kollektiven Dynamiken herzustellen. Ich unterstütze Tiefe & Stille bei reflektorischen Einsichten sowie Freude & Lebendigkeit in gelungenen Veränderungsprozessen.

Gemeinsam

Gemeinsam verbindet uns die Freude daran, Gruppen und Einzelpersonen in ihren Prozessen zu begleiten. An den Seminarthemen lieben wir das emanzipatorische Potential und die aus der Bearbeitung resultierende Stärke. Aus eigener Erfahrung und Betroffenheit unterstützen wir nun Initiativen (wieder) handlungsfähig zu werden, Erosion vorzubeugen und langfristig stark zu sein. Hierzu gründeten wir 2015 den Arbeitskreis „Burnout und psychische Belastung in politischen Gruppen“ im Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Seitdem sind wir in unterschiedlichen Kontexten als Referentinnen tätig.

Philosophie

Wir lieben und leben, was wir unterrichten. In unsere Arbeit als Prozessbegleiterinnen und Referentinnen lassen wir unsere Erfahrungen, Reflexionen und Methodenwissen aus dem jeweils langjährigen zivilgesellschaftlichen und politischen Engagement bedarfsorientiert einfließen. Uns selbst und unserem Gegenüber - also euch - begegnen wir gerne authentisch auf Augenhöhe, das bedeutet mit allem, was da ist: Freude, Trauer, Angst, Ärger, Ehrlichkeit und Mut zur Kontroversen sowie Fehlern und Albernheit. In den interaktiven Seminaren, Kursen und Coachings vermitteln wir einfühlsam, situationsorientiert Wissen und Fertigkeiten. So finden Teilnehmende einen sicheren, stärkenden Raum für ihre Anliegen.

Wir arbeiten gemeinsam mit anderen Initiativen daran, zivilgesellschaftliche Bewegungen nachhaltig zu unterstützen und langfristig für eine positive Veränderung in der Welt einzutreten. <3

 

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